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Mit Drachenbooten und Fluss-Rangern den Rhein neu erleben

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Bootsbau

Am Anfang liegt das Boot noch an Land.Und damit dieses dann dem (schwimmenden) Zweck, dem Rhein, der Sicherheit und der Nachhaltigkeit entspricht planen, konstruieren und bauen wir unsere  Rhein-Drachenboote zusammen mit Experten und engagierten Auszubildenden. In Kooperation mit dem Ausbildungsverbund TAZ (Trainings- und Ausbildungszentrum des Frankfurter Vereins für soziale Heimstätten e.V.) konstruieren wir unsere Holzdrachenboote. Dieser zur Zeit im Trend liegende Bootstyp entspricht weitgehend den historisch am Rhein eingesetzten Fischernachen und wird von uns vor allem aus Vermittlungsgründen auf 14-18 Personen pro Boot erweitert. Dazu bauen wir seit Dezember 2006 eine Drachenbootwerft in Frankfurt direkt am Main auf, wo die weitere Entwicklung des Bootsbaus besichtigt werden kann. 

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Für den Bootsbau verwenden wir einheimische Hölzer, keine Tropenhölzer oder lösemittelhaltige Lacke. Zeitgemäße Lernformen werden im Sinne eines handlungs- und lernfeldorientierten Lernens miteinander verknüpft (Kooperation mehrerer Projekt-Träger über den Beruf hinaus, Umwelt-Abwägung, Vernetzung unterschiedlicher Berufsfelder wie Schreinerei, Textil, Metallbau, Kostenkalkulation). Die handlungs-und projektorientierte Erarbeitung und Anwendung eines nutzbaren und gesellschaftlich sinnvollen Produktes ermöglicht eine hohe Motivation und Identifikation mit dem Gesamtprojekt.

Neuigkeiten

Wettbewerb: Welchen Drachenkopf wollen wir?

Veröffentlicht von Rolf Strojec (rolf) am 15.06.2007
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Bisher waren die angehenden Fluss-Ranger einhellig der Auffassung einen eigenen Rhein-Drachenkopf zu gestalten. Dies wird gestützt durch eine ethno-kulturelle Studie über die Drachenboot-Szene in Deutschalnd (Zahn, 2002). Diese arbeitet heraus,daß es 95% der Drachenboot-Anhänger bei uns um die eher europäisch-individuellen Motive Wettkampf, Wetteifern, Geselligkeit, Party geht. Nur wenige entwickeln ein bewußteres Verhältnis zu den Ursprüngen des Drachenbootsports in Asien, seiner Geschichte, Kultur und Verquickung mit taoistischer Religion.Da wir unseren Bootstyp nach dem Motto (breiter, höher,sicherer) eher in Richtung historischer Rhein-Nachen weiterentwickeln und inhaltlicher Kern unseres Engagements die Naturvermittlung der Rheinlandschaft ist, besteht auch für uns kein Anlaß für einen Asia-Import im Rheintal.Wir würden uns sonst, wie die Autorin Svea Zahn hervorhebt, im Umfeld eines unbegriffenen "Ethno-Konsums" bewegen. Die Studie kann für 14,50 Euro angefordert werden unter svea.zahn (at) zahns.net.

Zuletzt geändert am: 15.06.2007 um 10:49:02

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